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Gestern wurde der erste Unverpackt-Laden in Pforzheim eröffnet. Ich war nachmittags dort und habe mir alles genau angesehen.

Sortiment#

Es gibt Getreide, Gewürze, Mehle, Kaffee, Tee, Teigwaren, Reis, Hülsenfrüchte, Backzutaten, Süßwaren, Nüsse, Knabbereien, Waschmittel, Reinigungsmittel, Obst, Gemüse, Aufstriche, Wein, Bier, Trockenfrüchte, Körperpflege und auch verschiedene Behältnisse und Zubehör.

Wasser kostenlos nachfüllen lassen#

Der „unverpackt“-Laden ist eine eigentragene Refill-Station vom Projekt „Refill-Deutschland„, d. h. man kann dort zu den regulären Öffnungszeiten eigene Behältnisse kostenlos mit Wasser nachfüllen lassen, wenn man z. B. mit dem Fahrrad unterwegs ist. Das ist aus meiner Sicht ein toller Service, den es so bisher in Pforzheim nicht gab.

Ich habe auch schon des öfteren in verschiedenen Geschäften nach Wasser gefragt und auch immer kostenlos welches bekommen aber es ist schöner, wenn es direkt als Service angeboten wird.

Linkdump #18

Kinder gegen Autos (1972) in Amsterdam Fahrradmitnahme bei der KVB (Kölner Verkehrs-Betriebe) und das Video dazu Kennzeichenpflicht für Fahrräder? Ab Mitte Oktober öffnet ein Unverpackt-Laden in Pforzheim (die Domain besteht schon, hat aber noch keinen Inhalt) Aufkleber auf Bussen bezüglich Überholabstand von...

Fahrradtour von Pforzheim zum Unverpackt-Laden in Ettlingen (und zurück)

Am Mittwoch dieser Woche bin ich nachmittags nach Ettlingen gefahren, denn dort gibt es ein Geschäft, in dem man ohne Verpackungen einkaufen kann. Denn schließlich ist es eines meiner Ziele, möglichst ohne Verpackungen einzukaufen, siehe hier.

Meine Müslimischung war fast aufgebraucht und ich brauchte Ersatz.

Das letzte Mal war ich bei Schüttgut in Stuttgart, doch der Rückweg war extrem anstrengend und da ich kürzlich von einer Alternative in Ettlingen mit dem Namen Unverpackt erfahren hatte, wollte ich diese ausprobieren.

Ein neues Ziel: Verpackungsmüll reduzieren

Wenn man mal darauf achtet, dann ist es schon krass, wieviele Verpackungen einem im Alltag begegnen und vor allem, wie unnötig viele davon sind.

Da sind z. B. das „Bio“-Gemüse und „Bio“-Obst, die mit Kunststoff verpackt werden, damit sie nicht vom „normalen“ Obst und Gemüse kontaminiert werden! Oder Folien-Bandagen um Bio-Bananen, damit die an der Kasse richtig zugeordnet werden können.

Eines meiner aktuellen Ziele ist daher, möglichst so einzukaufen, dass Verpackungen gar nicht erst benötigt werden.

Meine Beispiele habe ich unterteilt in solche, die einfach umsetzbar sind und in solche, die mit etwas Aufwand umsetzbar sind.