In Teil 1 ging es darum, wieso ich überhaupt so einen Fahrradcomputer haben wollte und weshalb ich mich für den Elemnt Bolt v2 von Wahoo entschieden habe. Hier im zweiten Teil geht es um die Installation (der Sensoren), die Einrichtung und um die App.

Bisher hatte ich für meine Fahrten mit dem Fahrrad nur einen relativ einfachen Fahrradcomputer1, der die wichtigsten Daten wie Strecke, Höhenmeter, Durchschnitt, Fahrzeit und andere Daten aufzeichnet. Immer nur für eine Strecke. Am Ende des Tages hatte ich diese Daten in eine Tabelle auf den PC geschrieben und die Strecke im Fahrradcomputer auf Null gesetzt.

Rückblende: Vor wenigen Jahren hatte ich zeitweise einen Fahrradcomputer2, der auch Puls und Trittfrequenz aufzeichnete und per GPS auch die gefahrene Strecke. Und im Zusammenhang mit Strava konnte ich dann sehen, auf welchen Teilstrecken (Segmenten) ich schneller geworden bin. Und das gab mir eine enorme Motivation, aber auch eine gute Einschätzung, ob ich gerade “unfitter” war als sonst.

Und diese Möglichkeiten wollte ich seit einigen Tagen wieder haben, denn ich brauche gerade viel Motivations fürs Radfahren und möchte erkennen, wie fit ich aktuell bin und ob ich meine Fitness im Vergleich zur Vergangenheit steigern konnte. Und das wollte ich mit Zahlen belegen können, statt mich nur auf ein Gefühl zu verlassen, denn das Gefühl trügt teilweise enorm.

D. h. ich wollte ein Gerät haben, das sich mit einem Brustgurt und anderen Sensoren verbinden kann und verschiedene Fitnessdaten erfasst.

Als ich vor kurzem ein neues Zeichentablet von Wacom eingerichtet hatte, konnte ich das noch zum Zeichnen via Bluetooth verwenden. Dann funktionierte das irgendwann nicht mehr, nur noch das Anschließen per USB-Kabel hat funktioniert. Per Bluetooth konnte man zwar den Mauszeiger damit steuern, ein Druck aufs Zeichentablet wurde jedoch nicht mehr registriert.

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In der Stadt Essen kann man einen OpenBikeSensor auszuleihen und damit Daten zu Abständen beim Überholtwerden zu sammeln, während man Fahrrad fährt. Dazu wird der OpenBikeSensor am Fahrrad befestigt und misst per Ultraschall die Abstände nach rechts und links. Zusätzlich werden GPS-Daten aufgezeichnet.

Die gesammelten Daten werden anschließend anonymisiert hochgeladen. Das kann man entweder selbst machen oder den Menschen beim Verleih überlassen.