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Alltagserlebnisse eines Radfahrenden #16 – Der tägliche Wahnsinn

Heute war die Kamera in großen Teilen nicht an, weil die Akkus nicht ganz fit waren. Von den restlichen Aufnahmen habe ich nur ein paar gerendert. D. h. heute gibt es nur eine kurze Zusammenfassung des Erlebten bzw. nur die Negativhighlights.

Irgendwann gegen 15:xx Uhr ging es los. Die üblichen Szenen, bla bla bla, knapp, Gegenverkehr, bla bla bla, also alles wie meistens, auf der Rückfahrt genauso. Zum Ende dann auch noch zwei ganz tolle Menschen, die mit Dauerhupe überholten.

Highlight 1

Das erste Negativhighlight war, dass ein Handwerker im Firmenwagen schon ca. 100 bis 200 Meter hinter mir einmal hupte, vielleicht in der Hoffnung, dass ich nach rechts in die Leitplanke fahre, damit er trotz Gegenverkehr und bei durchgezogener Linie überholen kann. Gerade wegen des Gegenverkehrs bin ich aber noch ein kleines Stück in Richtung Mitte der Spur gefahren. Denn dieser Mensch hätte mich mit seinem dicken Auto so oder so nur gefährdend überholen können. So fuhr er dann einige Sekunden hinter mir, hat mich fast schon geschoben und war zeitweise nur einige Zentimeter hinter mir, und das hat mir wirklich Angst gemacht.

Dann endlich, nachdem mehrere Autos auf der Gegenspur durchgefahren waren, schloss er zu mir auf und schrie zu mir: „Nächscht Mal schmeiss ich dei Rad.“, was vermutlich soviel heißen soll wie „Nächstes Mal schmeiss ich dein Fahrrad um.“? Will er mich beim nächsten Mal etwa anfahren?

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Lenkerstulpen am Fahrrad für warme Hände im Winter verbessert – Version 2

Vor ein paar Tagen bekam ich passendes Material geschenkt und konnte die neue Idee für die Lenkerstulpen am Fahrrad umsetzen.

Aus einem flauschigen Kopfkissenbezug, den ich in der Mitte zerschnitten hatte, wurden zwei „Einleger“. Damit diese Einleger im Lenkerstulpen nicht dauernd verrutschen, nähte ich zuerst an den äußeren Rand mehrere dünne Gummibänder, jeweils ca. 4cm lang. Danach habe ich an diese Bänder ein großes Gummiband genäht, welches ich außen am Lenkerstulpen befestigen kann und das zwei Funktionen erfüllt: Zum einen wird das offene Ende des Stulpens zusammengedrückt und zum anderen verrutscht der Einleger nicht. Es sieht nicht gerade schön aus, aber es funktioniert.

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Kosten fürs Radfahren #1 – Bremsbeläge vorne

Vor ein paar Tagen musste ich die Bremsbeläge der vorderen Scheibenbremse wechseln, die waren schon zu weit abgenutzt. Man merkt das unter anderem daran, dass man den Bremshebel sehr weit zurückziehen kann.

  • Kosten für „Shimano B01S“: 5 Euro (online)
  • Zeit zum Wechseln: ca. 5 Minuten
  • Kilometerstand: 200 km /2019
  • Ausgaben bisher: 5€ /2019

Fahrrad fahren im Winter – Teil 1 – Lenkerstulpen für warme Hände

Update: Es gibt eine neue „Version“ der Lenkerstulpen, siehe hier.

Für diesen Winter habe ich mein Fahrrad etwas besser auf die Kälte vorbereitet. Denn ich wollte auch bei Temperaturen bis -5°C (oder weniger) in der Lage sein, mehr als 1,5 Stunden pro Strecke fahren zu können, ohne zu leiden. Im letzten Winter war das in etwa die Zeit, die ich fahren konnte, bevor die Kälte in den Handschuhen unangenehm wurde.

Und das obwohl ich diese Handschuhe aus dem Alpin-Bereich nutzte. Doch wegen des kalten Winds und des Windchill-Effekts wurde es auch damit irgendwann kalt. Selbst wenn ich darunter noch zusätzlich solche Handschuhe getragen habe, war es nicht lange genug warm.

Eine neue Idee

Ich sah letztes Jahr einen Bericht über eine Eisstraße in Sibirien. Das Team begegnete zufällig einem Radfahrer, der Lenkerstulpen nutzte und trotz extrem niedriger Temperaturen darunter nur relativ dünne Handschuhe trug; siehe hier.

Solche Lenkerstulpen gibt es unter verschiedenen Namen und aus unterschiedlichen Stoffen zu kaufen. Diejenigen, die ich zuerst gefunden hatte, bestehen aus einem Wasser abweisenden Stoff, nur wenige andere sind wasserdicht. Aber Wasser abweisend bringt jenseits von ein paar Minuten im Regen zu fahren gar nichts, weil der Stoff dann durchnässt ist.

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Kosten fürs Radfahren #0

Die erste Idee war es, eine Aufrechnung der Kosten fürs Radfahren zu erstellen seit ich Fahrrad fahre, das lässt sich jedoch ohne weiteres so nicht mehr berechnen.

Deshalb werde ich jetzt hier eine Serie daraus machen. Jedes Mal, wenn ich fürs Radfahren Geld ausgebe, werde ich das hier bloggen und über die Zeit zusammenrechnen. Das ist für mich interessant, weil ich dann einen Eindruck davon bekomme, wie lange bzw. wieviele Kilometer etwas hält.

Kosten aus meiner Sicht sind:

  • Fahrrad
  • spezielle Kleidung wie z. B. Radschuhe oder Regensachen
  • Ersatzteile

Dazu kommt noch die investierte Zeit, da ich (fast) alles am Fahrrad selbst mache und die bisherigen Gesamtausgaben.

Alltagserlebnisse eines Radfahrenden #15

Los geht es um 13:32 bei wunderschönem Radfahrwetter und ca. 3°C.

1 – Der Fahrer eines Gelenkbusses überholt auf der Landstraße trotz freier Strecke mit wenig Abstand.

(Direktlink)

2 – In der nicht einsehbaren, scharfen Rechtskurve überholt ein Autofahrender bei durchgezogener Linie; mit wenig Abstand.

3 – Hinter mir ein Auto; ich fahre auf den Nothalt, um denjenigen vorbeizulassen; kein Dankeschön.

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Bericht über die Critical Mass in Pforzheim im Januar 2019

Gestern war die erste Critical Mass in Pforzheim in diesem Jahr. Um 19:00 Uhr versammelten sich 28 Menschen, um gemeinsam durch die Stadt zu fahren und zu zeigen, dass es auch Radfahrende in Pforzheim gibt. Und vor allem, dass wir auch eine Infrastruktur brauchen.

Da ich im Dezember nicht dabei sein konnte, war ich sehr froh, es gestern geschafft zu haben, rauszukommen. Ich war erstaunt, dass trotz der angeblichen Kälte von -1 °C trotzdem so viele Menschen gekommen waren. Einige von ihnen sagte, es war vom Wetter her angenehmer als im Dezember. In der Stadt waren die Straßen gestern frei, weiter oben dagegen gab es einige glatte Stellen. Doch dank Spikes muss ich mir darüber keine Gedanken machen.

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Am kommenden Freitag, 25. Januar 2019, ist wieder Critical Mass in Pforzheim

Die erste Critical Mass in Pforzheim dieses Jahr findet am Freitag, den 25. Januar, statt.

Wir treffen uns auf dem Waisenhausplatz und werden um ca. 19 Uhr losfahren, um dann eine Stunde durch die Stadt zu fahren und zu zeigen, dass es auch Radverkehr in Pforzheim gibt. Je nach Kälte auch mehr oder weniger.

Im Anschluß, bei einem Ausklang im Cafe Roland, möchten wir gerne von den Teilnehmenden wissen, wo sie in Pforzheim und im Enzkreis Radabstellanlagen brauchen und wo es ihrer Meinung nach gefährliche Stellen für Radfahrende gibt. Diese Informationen werden wir später an die Verantwortlichen der Stadt Pforzheim und des Enzkreises weitergeben.

Alltagserlebnisse eines Radfahrenden #14

Los geht es um 11:59 Uhr bei ca. -0,2°C und Sonnenschein. Perfektes Fahrradwetter.

1 – Der erste Autofahrende hält wenig Abstand auf der Landstraße trotz freier Gegenspur.

2 – Ein Kleinlastwagen überholt mit wenig Abstand (ca. 40cm).

3 – Bei Tempo 45 den Berg runter höre ich plötzlich ein lautes Knallen. Habe langsam gebremst und bin zurück gefahren. Am Straßenrand lag wieder ein Katzenauge. Ich werde diese in Zukunft nicht mehr verwenden.

4 – An der Auffahrt zur Landstraße lasse ich eine Dame in ihrem Auto vor, weil sie danach nicht überholen kann. Sie bedankt sich nicht.

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