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Weniger Müll beim Fahrradfahren – 2 L Edelstahlflasche statt 1,5 L PET-Flasche

Früher nahm ich zum Fahrradfahren zusätzlich zur 0,8 L Edelstahlflasche für Wasser noch eine 1,5 L PET-Flasche mit. Die wurde dann ein paar Mal nachgefüllt und schließlich gegen eine neue getauscht.

Es ist schon praktisch, wenn man die Flasche in jedem Geschäft abgeben und dafür eine neue, volle Wasserflasche kaufen kann. Das gefiel mir jedoch nicht, da so in kurzer Zeit viele leere Pfandflaschen zusammen kamen. Das ist zwar Mehrweg-Zeugs, das wieder eingeschmolzen wird und aus dem dann neue Flaschen entstehen, aber es ist unnötig.

Es gibt zwar Behältnisse aus Edelstahl, die dieselbe Größe haben wie eine 1,5 L PET-Flasche – das ist wichtig für die Befestigung am Fahrrad – jedoch haben diese nur ein Fassungsvermögen von maximal einem Liter.

Deswegen habe ich mich dafür entschieden, einen Edelstahlbehälter mit 2 L Fassungsvermögen zu kaufen, der aufgrund der Größe nicht am Fahrradrahmen befestigt, sondern in eine der Gepäckträgertaschen verstaut wird. Ein schöner Vorteil bei hohen Temperaturen ist dabei, dass das Wasser länger kühl bleibt.

Das Behältnis ist ein „mega TANKA“ von der Firma „ECO tanka“. Soweit ich weiß, ist das innen nicht noch extra beschichtet und das Wasser nimmt keinerlei Geschmack von irgendwas an. Das Behältnis gibt es für um die 37 Euro zu kaufen.

Und wie bekommt man unterwegs frisches Wasser? 1,5 L PET-Flaschen kaufen und umfüllen? Nein. Ich frage in Geschäften nach und bei Privatpersonen, egal ob fremd oder bekannt und bitte darum, meine Behältnisse mit Wasser aus dem Wasserhahn nachzufüllen. Bisher wurde mir das noch nie abgelehnt.

Ich habe dann auch noch mit jemandem von der Fahrradwerkstatt meines Vertrauens gesprochen und der hatte die Idee, die Flasche längs am Gepäckträger in einem passenden Rohr unterzubringen. Mal gucken, ob ich im Baumarkt etwas passendes finde.

Ein interessanter Nebeneffekt ist, dass man mitbekommt, wo es gut schmeckendes Wasser gibt und wo nicht. Das beste Wasser, das ich bisher bekommen hatte, war in Grunbach im Enzkreis und das schlechteste irgendwo in Karlsruhe.