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Ein neues Werkzeug für ein neues Hobby – Ein Greifer zum Müll sammeln – #Plogging oder #Plycling

Wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin, dann mache ich auch an vielen verschiedenen Orten Pause. Wenn ich an solchen Orten nur kurz verweile, dann lasse ich den Blick eher über die Landschaft schweifen und genieße die Aussicht. Bleibe ich jedoch länger, fällt mir oftmals auf, dass teilweise sehr viel Müll in der näheren Umgebung herumliegt.

Das ärgert mich. Deshalb habe ich letzte Woche einen Müllgreifer gekauft. Einen Tag später habe ich diesen dann zum ersten Mal ausprobiert und war zufrieden. In circa zwei Stunden sammelte ich an zwei verschiedenen Orten eine nicht kleine Tüte Müll ein. Hauptsächlich waren es Zigarettenstummel und Metallverschlüsse von Flaschen (Kronkorken). Einer der Orte war das Gebiet um die Hohe Warte in Hohenwart. Der zweite Ort war eine gemütliche Sitzbank in der Nähe.

Heute war ich auch wieder mit dem Fahrrad unterwegs und sammelte an drei Orten circa 30 Minuten lang Müll ein.

Wie kommt man auf so etwas?

„Inspiriert“ hat mich vor allem ein älterer Herr, der in Pforzheim schon seit vielen Jahren mehr oder weniger systematisch den Müll aufsammelt. Warum? Weil er es kann. Ich habe ihn irgendwann einmal angesprochen und mich bei ihm dafür bedankt und er erzählte mir ein paar Dinge dazu. Und er meinte auch, dass es weniger Müll geworden ist, seit er das macht – immerhin 20 Jahre, wie er sagte.

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Weniger Müll beim Fahrradfahren – 2 L Edelstahlflasche statt 1,5 L PET-Flasche

Früher nahm ich zum Fahrradfahren zusätzlich zur 0,8 L Edelstahlflasche für Wasser noch eine 1,5 L PET-Flasche mit. Die wurde dann ein paar Mal nachgefüllt und schließlich gegen eine neue getauscht.

Es ist schon praktisch, wenn man die Flasche in jedem Geschäft abgeben und dafür eine neue, volle Wasserflasche kaufen kann. Das gefiel mir jedoch nicht, da so in kurzer Zeit viele leere Pfandflaschen zusammen kamen. Das ist zwar Mehrweg-Zeugs, das wieder eingeschmolzen wird und aus dem dann neue Flaschen entstehen, aber es ist unnötig.

Es gibt zwar Behältnisse aus Edelstahl, die dieselbe Größe haben wie eine 1,5 L PET-Flasche – das ist wichtig für die Befestigung am Fahrrad – jedoch haben diese nur ein Fassungsvermögen von maximal einem Liter.

Deswegen habe ich mich dafür entschieden, einen Edelstahlbehälter mit 2 L Fassungsvermögen zu kaufen, der aufgrund der Größe nicht am Fahrradrahmen befestigt, sondern in eine der Gepäckträgertaschen verstaut wird. Ein schöner Vorteil bei hohen Temperaturen ist dabei, dass das Wasser länger kühl bleibt.

Das Behältnis ist ein „mega TANKA“ von der Firma „ECO tanka“. Soweit ich weiß, ist das innen nicht noch extra beschichtet und das Wasser nimmt keinerlei Geschmack von irgendwas an. Das Behältnis gibt es für um die 37 Euro zu kaufen.

Und wie bekommt man unterwegs frisches Wasser? 1,5 L PET-Flaschen kaufen und umfüllen? Nein. Ich frage in Geschäften nach und bei Privatpersonen, egal ob fremd oder bekannt und bitte darum, meine Behältnisse mit Wasser aus dem Wasserhahn nachzufüllen. Bisher wurde mir das noch nie abgelehnt.

Ich habe dann auch noch mit jemandem von der Fahrradwerkstatt meines Vertrauens gesprochen und der hatte die Idee, die Flasche längs am Gepäckträger in einem passenden Rohr unterzubringen. Mal gucken, ob ich im Baumarkt etwas passendes finde.

Ein interessanter Nebeneffekt ist, dass man mitbekommt, wo es gut schmeckendes Wasser gibt und wo nicht. Das beste Wasser, das ich bisher bekommen hatte, war in Grunbach im Enzkreis und das schlechteste irgendwo in Karlsruhe.

Alltagserlebnisse eines Radfahrenden #22

Los geht es heute um 13:39 Uhr.

1 – Wie schon öfter an dieser Stelle, parkt ein Mitarbeiter von GLS mit einem Lkw auf einem gemeinsamen Geh- und benutzungspflichtigen Radweg, sodass man ins Grün ausweichen muss. Ich spreche ihn an, er scheint mich aber überhaupt nicht zu verstehen.

2 – Ich halte kurz an, um den Abstandshalter auf maximale Länge zu montieren. Direkt neben mir hat jemand eine saubere Kunststoffverpackung liegen lassen; die nehmen wir mit.

3 – An der Ampel steht hinter mir ein Auto mit defektem Licht vorne links. Ich versuche das dem Fahrer mitzuteilen. Der scheint nicht sprechen zu können (stumm?) und versucht mir mit einer Geste mitzuteilen, dass er das bereits weiß, wie mir später erst auffallen wird :)

4 – Ich stehe an der Ampel hinter einem Laster von den Technischen Diensten Pforzheim, der mit frisch gemähtem Gras beladen ist und es riecht gut.

5 – Ich fahre wieder die Strecke den steilen Berg hoch zum Industriegebiet; hier kann man nicht überholen. Hinter mir sind ca. 5 bis 7 Autos, die ich vorlasse, indem ich rechts kurz in einer Einfahrt halte. Ich bin nicht sicher, aber ich glaube der Autofahrer direkt hinter hat sich bedankt.

Als keiner mehr kommt, fahre ich weiter und nach wenigen Sekunden fährt ein Streifenwagen der Polizei hinter mir. Ein paar Meter noch müssen sie hinter mir bleiben und überholen, sobald es geht, in einem großen Bogen. Das gibt einen Daumen nach oben.

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Alltagserlebnisse eines Radfahrenden #21

Los geht es heute um 13:31 Uhr. Die Sonne scheint und es ist ziemlich heiß.

1 – Auf der Landstraße bergab überholt ein Autofahrender, mit mir schon bekanntem Kennzeichen, mal wieder mit zu wenig Abstand und hohem Tempo. Der einzige auf einer Strecke von bisher 10 Kilometern. Abstandshalter hilft :)

2 – Eine Bedarfsampel wird gelb, ich bremse. Der Fußgänger, der über die Straße geht, sagt „Dankeschön“. Wofür, frage ich. „Weil Sie sich an die Regeln halten.“

Da sich hinter mir gerade zwei Autos befinden fahre ich nach der Ampel kurz auf die rechte, teilweise zugeparkte Spur, um die beiden vorzulassen.

3 – Ich sehe ein einsames, an ein Geländer gekettetes und zusammengefaltetes Brompton. Will auch so eins.

4 – Vor mir fahren mehrere Radfahrende auf einem Radweg, den ich schon immer mal zeigen wollte, weil er so absurd ist. Da sie vor mir fahren, bietet es sich an, diese Fotos zu verwenden, da man die Dimensionen gut erkennen kann.

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Ein neues Ziel: Verpackungsmüll reduzieren

Wenn man mal darauf achtet, dann ist es schon krass, wieviele Verpackungen einem im Alltag begegnen und vor allem, wie unnötig viele davon sind.

Da sind z. B. das „Bio“-Gemüse und „Bio“-Obst, die mit Kunststoff verpackt werden, damit sie nicht vom „normalen“ Obst und Gemüse kontaminiert werden! Oder Folien-Bandagen um Bio-Bananen, damit die an der Kasse richtig zugeordnet werden können.

Eines meiner aktuellen Ziele ist daher, möglichst so einzukaufen, dass Verpackungen gar nicht erst benötigt werden.

Meine Beispiele habe ich unterteilt in solche, die einfach umsetzbar sind und in solche, die mit etwas Aufwand umsetzbar sind.

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