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Neues von der Mumble-Entwicklung – RNNoise in Mumble enthalten

Seit mehreren Jahren arbeitete die Spracherkennung in Mumble so, dass nur die Lautstärke zur Erkennung von Sprache verwendet wurde. Deshalb wurde alles ab einer bestimmten Lautstärke gesendet.

Wenn man in der aktuellen Entwicklerversion von Mumble im Bereich Audioeingabe bei Audioverarbeitung den Haken bei RNNoise setzt, dann wird das neue System zur Erkennung von Sprache verwendet, das wesentlich besser funktioniert als das alte. So kann ich z. B. ziemlich laut auf meiner mechanischen Tastatur schreiben oder nicht ganz laut pfeifen, ohne dass Mumble etwas davon sendet. Selbst wenn ich richtig auf die Tasten haue oder sogar sehr laut elektronische Musik (ohne Gesang) über die Boxen höre, wird nichts gesendet.

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Neues von der Mumble-Entwicklung – JACK offiziell in Mumble integriert

Mumble unterstützt in der aktuellen Entwicklerversion offiziell den Sound-Server JACK für die Eingabe und die Ausgabe.

Bisher war das nur mit einem älteren Patch möglich, der aber nicht fehlertolerant programmiert war, sodass Mumble bei bestimmten Konfigurationen abstürzen konnte.

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DokuWiki (auch ohne Webserver) als Ablage für Informationen nutzen

Ein Vorteil des dateibasierten DokuWiki gegenüber datenbankbasierten Wikis ist z. B., dass man es komplett offline ohne Webserver bearbeiten und auch eingeschränkt nutzen kann, vorausgesetzt man ist mit der recht einfachen Syntax vertraut.

Ich habe ein lokales Wiki, für das ich meist nur dann den lokalen Webserver anwerfe, wenn ich eine Seite z. B. als PDF exportieren möchte oder die Informationen etwas „schöner“ angezeigt bekommen möchte.

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WordPress-Plugin für Youtube-Videos – Kontakt zu Youtube erst beim Klick auf Play

Heute habe ich auf Umwegen ein WordPress-Plugin gefunden, das Youtube-Videos unter größtmöglichem Datenschutz einbindet.

Daten gehen erst dann vom Browser der Benutzers an Google, wenn dieser auf den Play-Button klickt.

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Nachträgliches Löschen unnötiger Daten wie IP-Adresse aus Kommentaren in WordPress

WordPress speichert beim Kommentieren neben den selbst eingegebenen Daten wie Name, E-Mail-Adresse, URL und natürlich dem Kommentar selbst auch noch automatisch die IP-Adresse des Kommentators, den User-Agent des Browsers und noch einige andere Dinge in der Datenbank.

Aus Datenschutzgründen möchte ich einige dieser Daten entweder gar nicht erst in der Datenbank haben oder nachträglich löschen.

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Freie Android App ObscuraCam verpixelt Gesichter und mehr

Die freie Android App ObscuraCam des Guardian Project ermöglicht es, sensitive Informationen wie Gesichter, Kennzeichen oder andere Inhalte, vor dem Hochladen zu entfremden bzw. zu verpixeln.

Man kann mit der App entweder Fotos erstellen und anschließend bearbeiten oder bereits vorhandene Fotos bearbeiten.

Nach dem Öffnen werden automatisch Gesichter gesucht und verpixelt. Man kann gefundene Bereiche nachträglich in der Größe und der Art der „Entfremdung“ beeinflussen.

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Auf der Suche nach einem E-Mail-Clienten mit Evolution glücklich geworden

In den letzten Jahren bin ich immer mal wieder von KMail/Kontact zu Thunderbird und wieder zurück gewechselt bin, weil etwas nicht mehr funktioniert hat.

Zuletzt hatte ich mit Thunderbird das Problem, dass mir keine Benachrichtigungen angezeigt wurden für neue Emails, die bereits per Sieve direkt auf dem E-Mail-Server in verschiedene Ordner vorsortiert wurden.

Deshalb habe ich mich wieder mal auf die Suche nach einem ordentlichen E-Mail-Clienten bzw. eher einer PIM Anwendung (Personal Information Manager) begeben.

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Scrambled Exif – Open Source Android-App entfernt vor dem Teilen die Metadaten aus Fotos und Bildern

Anstatt ein Bild direkt z. B. mit einem Messenger zu teilen, teilt man es zuerst mit „Scrambled Exif“.

Diese App erstellt im Zwischenspeicher eine Kopie der Datei, entfernt alle Exif-Tags (die Metadaten) und verwendet als Dateinamen „img_eggsif_“, gefolgt von einer zufälligen Zahlenfolge.
Zum Beispiel „img_eggsif_6769972576764322601.jpg“.

Dann erscheint das Teilen-Menü erneut und dann teilt man die neue, temporäre Datei mit dem Messenger.

In den Einstellungen der App ist voreingestellt, dass das Orientation-Tag bei JPEG-Bildern erhalten wird, sodass hochkant aufgenommene Bilder im Messenger auch richtig dargestellt werden und nicht auf der Seite liegen.

Die App gibt es bei F-Droid und bei Google Play.

Eine ähnliche, jedoch nicht freie App zum Entfernen der Exif-Daten, ist ImageShrink Lite; diese kann ein Bild auch direkt verkleinern, was ihre eigentliche Aufgabe ist.

Einen entsprechenden Feature-Request habe ich beim Projekt Scrambled Exif bereits gestellt :)