Gefährlicher Fahrbahnschaden erst nach fast 2 Jahren „repariert“

Schon im Dezember 2019 hatte ich diesen Schaden an der Fahrbahnoberfläche an die Stadt Pforzheim gemeldet, mit dem Hinweis, dass dieser gefährlich für Radfahrende ist. Die Rückmeldung damals war:

Wenn man sich nicht ums Fahrrad kümmert …

dann passiert es, dass man eigentlich nur die Winterreifen aufziehen will und feststellt, dass am Hinterrad eine Speiche gebrochen war.

Diese tauscht man dann aus, zieht alles wieder fest und dann bricht die zweite Speiche. Auch diese tauscht man aus und dann passt es.

Dann schaut man sich die Bremsbeläge an und muss sie vorne und hinten tauschen. Zur Sicherheit schaut man sich noch die Bremsscheiben an und muss auch diese tauschen, da sie teilweise nur noch 1,2 bis 1,3 mm dick sind. Laut Beschriftung müssen sie mindestens 1,5 mm dich sein.

Ich hatte auch schon mal aus Unwissenheit die Bremscheiben bis auf 0,9 mm herunter gebremst. Schlau war das nicht, sie hätten jederzeit brechen können.

Also: Prüfe regelmäßig dein Fahrrad auf Verschleißteile und andere Dinge. :)

Laut Gutachter sind das 1,4 m Abstand – StVO verlangt 2 m – Gericht stellte Verfahren trotzdem ein

Im Juni 2020 hatte mich der selbe Fahrer auf einer Landstraße innerhalb von zwei Wochen zwei Mal mit zu wenig Abstand überholt. Beide Male zeigte ich den Vorfall bei der Bußgeldstelle Pforzheim an. Dazu gab es, wie sonst auch, Fotos aus dem Video des Überholvorgangs, in dem Kennzeichen, Abstand und auch der Fahrer erkennbar waren.

Es ist inzwischen bekannt, dass sich die Bußgeldstelle Pforzheim verschiedene Kategorien ausgedacht hat und auf Grundlage dieser selbst Überholvorgänge auf Landstraßen mit unter einem Meter als (l)egal ansieht, wenn z. B. das Fahrzeug mittig der Mittellinie gefahren wurde.

„Toter Winkel“-Aufkleber auf Fahrzeugen der Stadt Pforzheim

Dass es den toten Winkel bei Lkw gar nicht mehr gibt, sollte jedem klar sein, der die Spiegel mal korrekt eingestellt hat.

Auszug aus dem Wikipedia Artikel „Toter Winkel„:

Seit 2007 für neu zugelassene und seit 2009 für seit 2001 zugelassene LKWs und Bussen sind insgesamt sechs Spiegel vorgeschrieben, die den Toten Winkel auf den Bereich unmittelbar hinter dem Fahrzeug reduzieren.

Wikipedia „Toter Winkel

Trotzdem wird dieses Märchen immer wieder gerne verbreitet. So auch von der „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen“ (AGFK).

Deren Aufkleber hängen seit 2020 auch auf Fahrzeugen der Technischen Dienste der Stadt Pforzheim rechts hinten und weisen auf den angeblichen „Toten Winkel“ hin. (Pressemeldung von 2019)

Raaadweeeg!!! #3 – Pforzheim nach Huchenfeld

Es gibt zwei Möglichkeiten, um mit dem Fahrrad von der Stadt Pforzheim (ab Kupferhammer) in den circa 180 Meter höher gelegenen Stadtteil Huchenfeld zu fahren.

Zum einen die Landstraße, die ich bevorzuge und zum anderen den Waldweg, den Autofahrende für Radfahrende bevorzugen.

Ich bin mit gleichem Fitnesslevel beide Strecken an zwei aufeinander folgenden Tagen abgefahren. Am ersten Tag befuhr ich den Waldweg, am Tag danach die Landstraße.

Beide Videos sind in diesem Blogbeitrag zu sehen.

Parking Day, Kidical Mass, Fancy Women Bike Ride – viel los am nächsten Wochenende in Pforzheim

Nächstes Wochenende wird viel los sein in Pforzheim. Gleich drei Veranstaltungen sind am Freitag, Samstag und Sonntag geplant.

Für jeden sollte was dabei sein.

1 – Parking Day, Freitag

Den Anfang macht der „Parking Day“ am Freitag, 17.09.2021, ab 15 Uhr in der Jörg-Ratgeb-Straße.

Mal wieder mit angenehmen Menschen Rad gefahren :)

Derzeit ist eine Gruppe von Radfahrenden unterwegs nach München zur Demo gegen die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA). Gestern fuhren sie von Karlsruhe nach Stuttgart. Nein, nicht durch Pforzheim durch, wegen der Höhenmeter, sondern nördlich daran vorbei.

Ich wollte mal wieder mit einer Gruppe von Radfahrenden zumindest ein bisschen unterwegs sein und vielleicht würde ich auch den einen oder anderen aus der Fahrradbubble dort treffen. Ob und wen, war mir aber nicht bekannt.

Auf nach Stein (Ort im Enzkreis)

Morgens bin ich deshalb am Mittwoch, 8.9.2021, nach Stein (Enzkreis) gefahren, das waren 22 km Anfahrt.

Dann gab es erst einmal Frühstück und anschließend wartete ich an dem Ort, an dem man laut offizieller Streckenführung vorbei fahren würde. Während dessen prüfte ich auf der App CriticalMaps immer wieder den Standort der Radstafette, denn drei der Radfahrenden waren dort eingeloggt und deren Standorte wurden alle paar Sekunden aktualisiert.