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Überholabstände mit und ohne Abstandshalter – mit dem RadmesserS gemessene Daten zeigen deutlichen Unterschied (wenn auch statistisch nicht korrekt)

Seit dem 1. August 2019 messe ich so oft wie möglich bei meinen Fahrradfahrten die Abstände bei Überholmanövern mit dem RadmesserS des Zweirat-Stuttgart. Zum Zeitpunkt der hier gezeigten Auswertung hatte ich so Daten von insgesamt 1935 Überholvorgängen gesammelt und validiert.

Ich fahre normalerweise nur Fahrrad mit einem Abstandshalter, einer Poolnudel, die am Gepäckträger montiert ist und insgesamt maximal 30 Zentimeter breiter ist als mein Lenker auf der linken Seite. Um für die Benutzung eines solchen Abstandshalters besser argumentieren zu können, bin ich einen Tag lang ohne den Abstandshalter gefahren. Mir war vorher schon klar, dass das unangenehm werden könnte aber ich brauchte ein paar Daten, die meinen subjektiven Eindruck bestätigen – oder eben widerlegen – würden. Von den 1935 Überholvorgängen fanden 122 ohne Abstandshalter statt. Das ist nicht sonderlich viel und ich weiß nicht, ob das für eine generelle Aussage ausreicht. Der Unterschied ist jedoch sehr klar und bestätigt auch meine bisherigen Erfahrungen damit.

Da der Lenker schräg steht, sieht der Abstandshalter breiter aus als er tatsächlich ist.

Die Diagramme in diesem Beitrag verdanke ich Bea Schwartz, die auf Twitter schon von Anfang an immer wieder ein paar Diagramme aus meinen Daten erstellt hat. Vielen Dank dafür.

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Aktueller Stand meiner Abstandsmessungen mit dem RadmesserS

Nach anfänglichen Schwierigkeiten kann ich den RadmesserS nun seit ein paar Tagen problemlos benutzen und die Daten auch ohne viel Zeitaufwand Zuhause auswerten und mich somit auf die Auswertung konzentrieren. Ich habe jetzt einen Workflow, um die gemessenen Daten zu validieren, ein paar Zusatzinformationen einzufügen und in einem definierten Format zu speichern. Wenn sich das alles bewährt hat, dann werde ich den auch mal irgendwo dokumentieren; aber da kann sich noch viel ändern.

Aktuell erfasse ich folgende Daten:

  • id – Nummer des Datensatzes, also des Überholvorgangs
  • datetime – Datum Uhrzeit
  • cyclistspeed – Geschwindigkeit des Radfahrenden laut GPS in km/h, mit einem Dezimalpunkt als Trenner
  • spacerwidth – Ueberhang des Abstandshalters links über das Lenkrad in cm
  • distance – Gemessener Abstand in cm (exklusive Rückspiegel des Fahrzeugs)
  • vehicletype – Fahrzeugtyp, Auto, Motorrad, Lkw, etc.
  • vehiclespeed – Geschätzte Geschwindigkeit des Überholenden in km/h; man entwickelt mit der Zeit ein Gefühl dafür, wie schnell jemand von einem selbst davon fährt. Das sind keine genauen Angaben, eher sowas wie 30, 60, 80, usw.
  • tracktype – 0 = Landstraße, 1 = Stadt, weitere möglich
  • optraffic – Opposit traffic; 0 = es gab keinen Gegenverkehr, 1 = es gab Gegenverkehr
  • incurve – 0 = Gerade, 1 = in Kurve überholt
  • honked – 0 = nicht gehupt, 1 = gehupt
  • wswiperactive – windscreen wiper, 0 = ohne Scheibenwischer, 1 = Scheibenwischer beim Überholen aktiviert

Den jeweils gesamten Datenbestand kann man hier ansehen. Ich könnte mir noch vorstellen, die aktuelle GPS-Position zu speichern, um später eine Heatmap erzeugen zu können von den Stellen, an denen man oft knapp überholt wird. Über OpenStreetMap ließen sich zudem viele weitere Informationen hinzufügen, wie z. B. Höchstgeschwindigkeit, Spurbreite/Straßenbreite und vieles mehr. Auch könnte man noch speichern, ob der Fahrer des Gegenverkehrs gehupt hat, was auch immer wieder passiert.

Auf Twitter wurde mir von „Silvan“ das Programm Veusz empfohlen, um die Daten zu visualisieren. Meine erste Visualisierung – mit Abstand, geschätzter Geschwindigkeit des Überholenden und der Information ob Landstraße oder Stadt – sieht so aus:

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Der Natenomsche Jahresrückblick auf mein persönliches Universum für 2018

Hier der Natenomsche Jahresrückblick auf 2018. Natürlich geht es dabei nur um meine eigenen Themen bzw. mein eigenes Universum. Den Jahresrückblick für 2017 findest du hier.

Vielen Dank an Vrifox, die mir für diesen Beitrag dieses wunderschöne kleine Pixelart erstellt hat. Es zeigt kaguBe, der für den Leser das Jahr 2018 mit einer Lupe vergrößert. Eine schöne und schön umgesetzte Idee. Eine Übersicht der Dinge, die Vrifox schon gezaubert hat, bekommt man auf ihrer Website. Und hier sieht man all die Dinge, die Vrifox schon für meine Webseiten gemacht hat.

Hier ist der Jahresrückblick für 2017.

Mein 2018 in Zahlen

Serverkosten

Sämtliche Serverkosten konnten auch in diesem Jahr durch finanzielle Hilfe von anderen Menschen gedeckt werden. Wie auch schon 2017, 2016 und 2015, seit ich mich entschlossen habe, solche Hilfen anzunehmen.

Vielen Dank für die Unterstützung :)

Blogbeiträge

182 Blogbeiträge, bzw. 183 mit diesem hier.

Fahrradkilometer

8564 bin ich dieses Jahr mit dem Fahrrad gefahren. Das ist mehr pro Jahr, als in den vergangenen Jahren seit ich Fahrrad fahre. Maximal bisher waren 6000. Nächstes Jahr ist das Ziel 10.000 Kilometer zu fahren.

Chronologischer Ablauf

Januar 2018

Endlich finde ich eine Möglichkeit, auch im Browser direkt die Geschwindigkeit von Videos zu erhöhen, und muss dadurch nicht mehr auf mpv zurückgreifen.

Ich habe es endlich nach langer Zeit mal wieder geschafft, morgens um 06:00 Uhr beim Schwimmen zu sein.

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Trafficzähler in einem Xen vServer? Alles falsch?

Ich verwende auf einem vServer zum Überwachen der Netzwerkauslastung vnstat.

Gestern habe ich die Statistik von vnstat mit der des Serveranbieters verglichen. Der Unterschied fällt ziemlich krass aus.
Laut Support liegt das daran, dass die Trafficzählung im vServer selbst unzuverlässig sei. Der Anbieter misst laut eigenen Angaben direkt am Router.

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