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Es gibt zwei Möglichkeiten, um mit dem Fahrrad von der Stadt Pforzheim (ab Kupferhammer) in den circa 180 Meter höher gelegenen Stadtteil Huchenfeld zu fahren.

Zum einen die Landstraße, die ich bevorzuge und zum anderen den Waldweg, den Autofahrende für Radfahrende bevorzugen.

Ich bin mit gleichem Fitnesslevel beide Strecken an zwei aufeinander folgenden Tagen abgefahren. Am ersten Tag befuhr ich den Waldweg, am Tag danach die Landstraße.

Beide Videos sind in diesem Blogbeitrag zu sehen.

Raaadweeeg!!! #2 – Zwischen Pforzheim und Mühlhausen – Würmtalradweg

Immer wieder hört man das Argument von Menschen, die sich an Radfahrenden auf der Landstraße im Würmtal gestört fühlen, dass es einen schönen Radweg gebe.

Gestern war ich aus Gründen im Würmtal unterwegs und bin kurz hinter Würm (in Richtung Weil der Stadt) von der Landstraße auf den dortigen Würmtalradweg gewechselt, um mir die Strecke mal anzusehen. Das ist übrigens auch die ausgeschilderte Radwanderroute.

Raaadweeeg!!! #1 – Von Huchenfeld nach Hohenwart

Für die Strecke Huchenfeld nach Hohenwart nimmt man am besten die Landstraße.

Es gibt noch einen parallel zur Landstraße beginnenden Weg, der anfänglich auch für Kraftfahrzeuge bis zum Wald befahrbar ist, später mitten durch den Wald verläuft und sich immer weiter von der Landstraße entfernt.

Dieser Weg ist an keiner einzigen Stelle benutzungspflichtig für Radfahrende. An der höchsten Stelle liegt der Waldweg einige Meter höher als die Landstraße und die mühsam bergauf gefahrene Höhe verliert man mittendrin wieder, weil es bergab in eine Senke geht, bevor man diese Höhe am Ende wieder bergauf fahren muss.

Währenddessen ist die Steigung auf der Landstraße geringer und die Senke ist weniger stark. Man benötigt auf der Landstraße viel weniger Kraft und ist auch noch schneller am Ziel. Zudem ist die Landstraße auch bei schlechtem Wetter befahrbar, ohne sich das ganze Fahrrad “einzumatschen”.

Raaadweeeg!!! #0 – Eine neue Beitragsreihe in meinem Blog

Menschen in überholenden Autos rufen mir immer mal wieder „Raaadweeeg“ zu, wenn ich auf Landstraßen mit dem Fahrrad unterwegs bin. Auch in Kommentaren zu Zeitungsartikeln oder anderen Medien wird immer wieder „Raaadweeeg“ geschrieben, wenn es z. B. um Videos meiner Alltagserlebnisse geht. Dass diese angeblichen Raaadweeege aber keine Alternative für Radfahrende sind, das wissen die meisten Menschen nicht.

Deshalb will ich hier im Blog etwas Aufklärungsarbeit leisten und auf verschiedenen Strecken Landstraßen mit den angeblichen Radwegen vergleichen – mit Videos jeder Strecke, aber auch mit Höhenprofilen, Geschwindigkeiten und Beschreibungen der Wegequalität.