Alltagserlebnisse eines Radfahrenden #40 – Vom Fahrer eines Lkw auf Landstraße bedrängt

Dieser Fahrer eines Lkw mit Anhänger konnte mich schon von Weitem sehen. Trotzdem hat er erst kurz hinter mir gebremst. An dieser Stelle geht die Landstraße bergauf und ein paar Meter weiter ist eine scharfe Linkskurve und auch eine Haltebucht. Trotz Gegenverkehr hat der Fahrer erst spät gebremst.

Alltagserlebnisse eines Radfahrenden #39 – Autofahrer kommt mir auf meinem Fahrstreifen entgegen

Der Fahrer dieses Autos kam mir auf der Landstraße (Schellbronn in Richtung Neuhausen) entgegen, benutzte teilweise meinen Fahrstreifen mit und schaute mich dabei an.

Schild erklärt Funktion des Grünen Pfeils

Ich wäre ja dafür, dass man einen Führerschein braucht, um motorisierte Fahrzeuge fahren zu dürfen. Dann könnte man ein Gesetz erlassen, das Autofahrende verpflichtet, sich auch mit neuen Regelungen zu beschäftigen, damit sie immer auf dem aktuellen Stand bleiben.

Radwegbeschilderung zwischen Neuhausen und Schellbronn wurde entfernt

Bis vor einigen Monaten war der Weg zwischen Schellbronn und Neuhausen im Enzkreis am Anfang und am Ende als benutzungspflichtig beschildert.

Meiner Kenntnis nach war der der Weg – entgegen der Beschilderung – noch nie benutzungspflichtig – da er nach Auskunft der Verwaltung nicht straßenbegleitend ist. Seit dieser Information habe ich den Weg auch fast nicht mehr benutzt.

Nachrüstbarer E-Antrieb für Fahrradanhänger

Es gibt die Möglichkeit, einen Fahrradanhänger nachträglich mit einem Motor auszurüsten. Das wäre durchaus interessant für meinen Fahrradanhänger Ploggenom, denn da ziehe ich manchmal bis zu 50 kg Ladung. Dazu kommen noch 17 kg für den Anhänger. Da merkt man dann schon ordentlich das Gewicht. Mit E-Antrieb könnte das einfacher werden.

Einen Bericht dazu gibt es hier (Youtube). Hier ist die Webseite des Herstellers.

Leider ist das etwas zu teuer für mich. 990 € kostet ein Set, bestehend aus Funkfernbedienung, einem Laufrad mit Motor und dem Akku.

Der Abstandshalter – eine total unterschätzte Gefahr

Als ich vor ein paar Tagen in der Stadt Pforzheim unterwegs war, wurde mir schlagartig klar, weshalb die Polizei Pforzheim schon zwei Mal wegen meines Abstandshalters ausgerückt ist. Das Ding ist einfach total gefährlich.

Abstandskampagne der Stadt Stuttgart

Als Radfahrender in Pforzheim kann man da nur sehnsüchtig nach Stuttgart schauen. Während man in Pforzheim eine eigene Fantasie-StVO eingeführt hat und bis auf eine einige Ausnahme Abstandsverstöße nicht ahndet, macht die Stadtverwaltung von Stuttgart vor, was man für Radfahrende tun kann statt gegen sie.

In der Warteschleife der Stadtverwaltung gibt es Ansagen zum Mindestabstand beim Überholen von Radfahrenden. Es gibt Plakate. Kürzlich auch Abstandsmessungen durch die Polizei und auch eine Zusammenarbeit mit einer Uni zur Auswertung der Überholabstände.

Hier der Zeitungsartikel.

Fahrstil okay? Rückmeldungen zum Fahrstil an Firmen

Ich rufe oft bei Firmen an, wenn sich ein:e Fahrer:in mir gegenüber gefährlich verhalten hat. Meist sind die Erfahrungen damit gut.

Ich hatte aber auch schon Chefs dran, denen das Verhalten ihrer Mitarbeitenden egal war. Einmal hat sich sogar ein Chef damit gebrüstet, selbst gefahren zu sein und war stolz darauf, dass er mich mit 120 km/h auf der Landstraße trotz Gegenverkehr überholte und nicht, wie ich geschätzt hatte, mit 80.

Beitrag von KA-Radler zu dem Thema, siehe hier.