Ich fahre meist Landstraße, wenn ich jedoch selten (aktuell öfters) den Radrouten (grünes Fahrrad mit Pfeil auf weißem Hintergrund) folge, dann nervt es mich, dass ich in fremden Gebieten nie weiß, wo ich gerade bin.

Denn nur an Knotenpunkten, an denen mehrere Radrouten zusammentreffen, gibt es die großen “Hauptwegweiser”, also Schilder mit Ortsnamen und Entfernungen. Meist sieht man nur die sogenannten “Zwischenwegweiser”, also kleine, quadratische Schilderchen mit Fahrrad und Pfeil drauf.

In Malmsheim, Renningen oder Silberberg kann man das besser. Sobald man dort auf der Strecke einer Radroute in den Ort einfährt, gibt es ein großes Schild mit dem Ortsnamen. Das hilft mir sehr bei der Orientierung, wenn ich mir zuvor auf der Karte mal so ungefähr die Zwischenziele einer Route eingeprägt habe.

Schade, dass das kein Standard für die Beschilderung von Radrouten ist.

Ortsschild auf für Radfahrende.
Hinweis

Diese kleinen Schilderchen für Radrouten sind rein touristische Schilder und haben nichts mit der StVO zu tun, man muss ihnen also nicht folgen und darf weiterhin auf der “Straße” fahren, auch wenn ein solches Schild z. B. nach rechts auf einen Waldweg oder Feldweg zeigt.

Weitere Informationen zu diesen Schildern gibt es hier.