Erfolgreicher Aprilscherz – schade, dass es solche Kontrollen in Pforzheim nicht wirklich gibt

Gestern war der 1. April. Die meisten haben verstanden, dass der Tweet bzw. auch der Toot ein Aprilscherz war. Aber ein paar dachten, es sei echt. Wäre ja mal schön und eigentlich auch Zeit, dass die Polizei in Pforzheim endlich mal Abstandskontrollen macht.

Inhalt des Tweets (und des Toots):

Unglaublich. Eben zufällig gesehen!
Polizei #Pforzheim macht heute #Abstand|skontrollen auf meiner Landstraße.
3 #Polizisten radeln bergauf, 1km weiter Kontrollstelle.
Hier im Bild Gespräch mit Autofahrer, der mit 40cm #Abstand, dauerhupend und mit Scheibenwasser überholte.

Danke Polizei Pforzheim :)

Text des Tweets. Dazu ein Foto einer leeren Landstraße ohne Menschen und ohne Fahrzeuge.

Hier ein Screenshots des Tweets:

Screenshot des Tweets

Ich habe extra ein Foto genommen, auf dem weder Menschen noch Fahrzeuge zu sehen sind, um klar zu machen, dass es ein Scherz ist.

Hier der Link zum Tweet, der irgendwann nicht mehr verfügbar sein wird, weil ich unregelmäßig Tweets lösche. Genauso hier der Toot.

4 Kommentare

  1. Mich persönlich würde es mal interessieren ob sie eigentlich noch aus Spaß und Freude radfahrern oder nur noch um ihre Rechte einzufordern? Ich fahre selbst auch viel Rad, fahre auch nach PF zur Arbeit , aber im Gegensatz zu ihnen versuche ich grundsätzlich Rad und Waldwege zu nehmen da dies für mich und alle anderen Verkehrsteilnehmer doch bedeutend angenehmer ist und landschaftlich bedeutend reizvoller. Und als mir meine Tochter noch erzählt das der Schulbus ewig hinter ihnen herschleicht weil der Fahrer ein Verbot von seinem Chef bekommen hat sie zu überholen frage ich mich ob sie nicht wirklich über das Ziel hinausschießen, ich find es ja noch einigermaßen in Ordnung Autofahrer auszubremsen , aber den gesamten öffentlichen Nahverkehr zwischen PF und Neuhausen für ihre Belehrungsspielchen auszubremsen geht zu weit finde ich , wenn ich einen Bus oder LKW sehe oder eine Autoschlange hinter mir dann versuche ich diese schnellst möglichst vorbei zu lassen und bestehe dabei keineswegs auf mein Recht , Bus und LKW Fahrer haben im Straßenverkehr wohl mehr Stress als wir mit dem Fahrrad !!! Ich möchte sie hier in keiner Weise angreifen aber ich merke das alle Fahrzeugführer auf ihrer Stammstrecke immer Aggressiver werden wenn sie Fahrradfahrer sehen und das kann ich nach dem Lesen ihres Blogs auch gut verstehen , vielleicht überlegen sie sich mal mal wieder Fahrrad zu fahren um den Sport und die Landschaften zu genießen wie ich es mache, dann haben sie weder Stress mit anderen Verkehrsteilnehmer noch der Polizei, ich fahre im Jahr ca 500km mit meinem Mountainbiken und hab noch NIE die Polizei oder das Ordnungsamt benötigt , es ist halt ein Miteinander und nicht ein Pochen auf SEIN Recht , Hochachtungsvoll ihr Bikerkollege Micha aus Schellbronn

      1. Lieber Michael,

        ich gehe davon aus, dass Du recht ordentliche Touren mit Deinem MTB unternimmst. Unter 30 km sollte man ja nicht anfangen, sonst ist das Rad beleidigt. Das bedeutet bei einer Jahresfahrleistung von 500 km zugleich, dass Du nur alle drei Wochen auf Rad steigst.

        Du wirst sicher verstehen, dass jemand, der täglich mit dem Rad pendelt, andere Anforderungen an die Infrastruktur und den gegenseitigen Respekt und Wertschätzung hat. Ich weiß nicht, wieviel @natenom fährt; ich fahre 8000 km/Jahr. Und dann häufen sich solche Vorfälle, wie er, ich und viele andere leider täglich erleben müssen.

        Ich arbeite in der Luftfahrt. Das oberste Ziel ist die Sicherheit. Leider wiegt in Deutschland auf der Straße die Leichtigkeit des motorisierten Verkehrs schwerer als die Sicherheit. Solange das so ist, müssen wir damit leben, dass jährlich 3000 Mütter, Väter, Kinder und Brüder getötet werden.

        Wir wollen nicht getötet werden. Deswegen fordern wir, dass alles für unsere Sicherheit getan wird. Und das ist nicht verhandelbar.

        Beste Grüße
        Torsten

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