Müllsammeln #47, #48, #49, #50, #51, #52 und #53 – Pforzheim und Enzkreis

Ich fasse die letzten Müllsammel-Aktionen zu einem Blogbeitrag zusammen, weil es mir sonst zu viel wird :)

#47/2020 – Huchenfeld

Am 13.11.2020 war ich nur kurz unterwegs und habe am Ortsausgang in Huchenfeld trotzdem auf nur 100 Metern viel Müll gefunden. Unter anderem mehrere Holzbretter.

Insgesamt waren es an diesem Tag 13,48 kg Müll.

#48/2020 – Zwischen Hohenwart und Huchenfeld

Am 17.11.2020 war ich zwischen Hohenwart und Huchenfeld unterwegs, da ich in einem Bereich dort am Vortag Trümmerteile beim Vorbeifahren gesehen hatte.

Es waren Teile von einem Auto. Es gab dort wohl einen Verkehrsunfall. Ich rief über die lokale Telefonnummer (nicht Notruf) bei der Polizei an und fragte, ob es für sie relevant sei und man sich das ansehen wolle. Das wurde verneint und so sammelte ich alles ein. Die Teile waren über vielleicht 20 Meter entlang der Straße verteilt.

Ein Teil war sehr interessant, denn es sah nach Elektronik aus. Laut Beschriftung war es ein Frontradarsteuergerät, das noch in einem Teil des Irgendwasfrontdings des Fahrzeugs steckte. Später fand ich dann auch noch das Logo des Fahrzeugs, das vermutlich drauf gepasst hätte.

Ergebnis dieser Aktion:

  • 10,73 kg Müll

#49/2020 – Huchenfeld

Am 18.11.2020 war ich um Huchenfeld unterwegs. Hier ein Foto von Fahrrad und Anhänger beim Hauptfriedhof.

Ich schob den Anhänger einen kleinen Weg hinauf, der zum Fußballplatz führt und ging immer wieder in den Wald hinein. Ich fand unter anderem ein großes Stück eines Maschendrahtzauns.

Den konnte ich dann gerade noch auf meinen Anhänger laden, nicht quer, wie im Foto, sondern längs. Der schleifte dann am Boden entlang. Ich konnte ihn aber ca. 1 km weiter bei zwei Mitarbeitern der Technischen Dienste Pforzheim abgeben. Danke dafür.

Danach fuhr ich wieder zu dem Waldstück mit dem Familienbewegungspfad und sammelte dort Müll. Auf dem Weg dorthin entstand dieses Foto.

Ich fand später unter anderem dieses Ding hier. Ich weiß nicht, ob das eine Backform oder eine kleine Felge ist.

Und danach fand ich sehr viele kurze Leitungsteile in blau. Ich habe immer mehr davon ausgegraben und am Ende hatte ich damit den kompletten Eimer gefüllt.

Ergebnis an diesem Tag:

  • 22,51 kg Müll

#50/2020 – Würm

Am 19.11.2020 hatte ich mir vorgenommen um Würm herum Müll zu sammeln. Auf dem Weg dorthin fand ich entlang der schmalen Landstraße durch den Wald immer wieder Müll. Diese Landstraße ist wohl beliebt bei sich asozial Verhaltenden, die ihren Müll beim Fahren weg werfen.

An einer Stelle hielt eine Dame ihr Fahrzeug auf meiner Höhe an und sagte: „Ihnen wollte ich mal Danke sagen. Sie sammeln hier überall den Müll ein. Vielen Dank :) :)“

Mir fiel auf, dass hier im Wald so einige Bäume halb umgefallen waren. In anderen Wäldern in der Umgebung habe ich das aktuell nur sehr selten gesehen.

Später entstand dieses Foto hier mit Blick in Richtung Würm.

Später fand ich neben dem Weg im Wald beim Friedhof einen Mülleimer und einen „Wäscheaufhänger“. Letzteren habe ich als Abstandshalter an meinem Anhänger befestigt.

In Würm angekommen fuhr ich dann die Landstraße in Richtung Huchenfeld weiter, hielt an jeder Abzweigung an und sammelte den Müll ein.

Ich fand unter anderem einige Meter unterhalb der Straße (hier geht es steil bergab) diesen Leitpfosten.

Und in der Nähe fand ich auch einen Eimer. Den hätte ich gebrauchen können und habe ihn an eine Stelle weiter oben geworfen und dann vergessen, ihn mitzunehmen.

Oben angekommen musste alles verstaut werden. Ladungssicherung und so.

Auf dem Weg weiter in Richtung Huchenfeld habe ich sehr viel Müll entlang der Landstraße gefunden. Auch hier wird viel weg geworfen. Es wurde aber schon dunkel und ich wollte nach Hause. Ich nahm mir vor, ein anderes Mal wieder zu kommen und den Rest aufzuräumen.

Ergebnis an diesem Tag:

  • 1kg Mülleimer und Wäschedings
  • 2,39 kg Leitpfosten
  • 15,92 kg Müllsack

insgesamt 19,31 kg Müll

Den Mülleimer habe ich behalten.

#51/2020 – Steinegg (Neuhausen)

Am 20.11.2020 hatte ich mir vorgenommen, in und um Steinegg aufzuräumen. Der Ort gehört zur Gemeinde Neuhausen und die wiederum zum Enzkreis.

Dieses Mal war ich schon sehr früh morgens unterwegs und hatte nur beschränkt Zeit, um den gesammelten Müll abzugeben, da der Bauhof in Neuhausen freitags schon um 12:30 Uhr schließt.

Ich fing in der Nähe des Fußballplatzes an. Dort fand ich viele Flaschen und mehrere Autoreifen, die halb im Boden eingegraben waren. Ich versuchte, die ersten beiden auszugraben, aber schaffte es nicht.

Insgesamt waren es 6 Autoreifen. Ich meldete die Stellen via App an den Enzkreis. Später erzählte mir eine Anwohnerin, die wissen wollte, was ich da im Wald mache, dass an der Stelle früher ein Spielplatz war und die Autoreifen von den Schaukeln stammten.

Die Dame erzählte auch, dass sie und ihr Mann hier auch immer wieder aufräumen würden und wunderte sich, dass ich doch noch Müll im Waldstück gefunden habe.

Auf der anderen Straßenseite in der Nähe der Glascontainer fand ich noch diese beiden Dingens; vermutlich stammen die vom Funkturm in der Nähe. Sie liegen aber wohl schon sehr lange dort, denn der Busch ist drumherum gewachsen.

Dann ging ich weiter in Richtung Sportplatz. An dieser Stelle sind zwei sehr schöne Fotos entstanden.

Ein paar Meter weiter ist ein kleiner Parkplatz gegenüber vom Fußballplatz. Dort war extrem viel Müll, zwei Autos und irgendeine große Walze mit einem Durchmesser von circa einem Meter. Später erfuhr ich, dass das eine Rasenwalze für den Fußballplatz sei und die beiden Autos für Übungszwecke der örtlichen Feuerwehr dort stehen würden.

Von der Dame hatte ich den Tipp bekommen, dass beim Funkturm jemand ein Fahrrad die Böschung hinunter geworfen hätte. Es war noch da, daneben lag ein Gartentor und irgendwas aus Beton. Das Fahrrad konnte ich den Abhang hochziehen, der Rest war zu schwer.

An dieser Stelle sind diese beiden schönen Fotos entstanden.

Dann habe ich alles auf den Anhänger verladen – es hat gehalten – und bin in Richtung Neuhausen losgefahren, um noch rechtzeitig den Müll abgeben zu können.

Auf dem Heimweg fand ich dann auch noch diese Radabdeckung eines Lkw neben der Landstraße.

Ich habe später alle Fundstellen per E-Mail an den Chef des Bauhofs in Neuhausen übermittelt und auch eine Rückmeldung bekommen, dass man sich kümmern würde.

Ergebnis dieser Aktion:

  • 1,32 kg Stange von irgendwas
  • 9,43 kg Müllsack
  • 3,00 kg Radabdeckung Lkw
  • 13,52 kg Fahrrad

Insgesamt 27,32 kg Müll.

#52/2020 – Würm/Huchenfeld

Am 22.11.2020 hatte ich mir die Landstraße von Huchenfeld nach Würm vorgenommen, wo ich vor ein paar Tagen aufgehört hatte.

Ich fing direkt am Ortsausgang von Huchenfeld an und ging weiter in Richtung Würm.

Schon nach wenigen hundert Metern war der erste Müllsack voll.

Ich ließ den Müllsack an dieser Stelle liegen und fuhr weiter in Richtung Würm.

Dort sah ich von der Straße aus Müll im Wald liegen. Innerhalb einiger weniger Meter hatte ich den Eimer voll. Und dann habe ich auch noch eine alte Egge gefunden.

Damit fuhr ich dann zurück zu der Bushaltestelle, an der ich den ersten Müllsack abgelegt hatte und ludt den neuen Müll dort ab.

Als ich gerade losfahren wollte, kam eine Frau vorbei und sagte zu mir: „Sie wollen den Müll jetzt aber wieder mitnehmen?!!“. Ich sagte: „Nein, den lasse ich hier liegen.“

Da wurde ihr Blick böse. Ich erklärte sofort, dass ich hier Müll sammle und das hier liegen lasse, weil ich nicht genug Platz im Anhänger habe und den später zum Wertstoffhof bringen werde. Ich bot ihr an, ihr meine Daten zu geben, was sie verneinte. Sie würde es mir glauben.

Ich fuhr erneut in Richtung Würm und sammelte noch einen vollen Müllsack voll.

Auf dem Rückweg überlegte ich dann, ob ich zwei Mal fahre, weil wahrscheinlich nicht alles auf den Anhänger passen würde.

Doch es passte, gerade so.

Ergebnis dieser Aktion:

  • 16,86 kg linker Müllsack
  • 14,64 kg rechter Müllsack (mit Teil des Rohrs und Autoradkappe)
  • 11,98 kg Egge

Insgesamt 43,48 kg Müll.

#53/2020 – Würmtal nach Steinegg

Am 25.11.2020 war ich wieder in Steinegg unterwegs. Als ich vor einger Zeit vom Würmtal nach Steinegg auf der Landstraße hochgefahren bin, sah ich dort sehr viel Müll. Ich fuhr deshalb bis ins Würmtal hinunter und arbeitete mich dann langsam hoch.

Nach noch nicht einmal 300 Metern hatte ich so viel Müll gesammelt, dass der Anhänger voll war.

Und dann entdeckte ich auch noch eine wilde Müllhalde. Sieben Müllsäcke lagen neben einem kleinen Waldweg, den achten habe ich ausgegraben.

Ich holte alle Müllsäcke aus dem Wald und legte sie an den Straßenrand; einer davon war schon aufgerissen und ich habe ihn in den einen blauen Müllsack gesteckt. An der Stelle lag auch das Holz.

Dann habe ich alles in die blauen Müllsäcke gepackt, damit man es besser transportieren kann und den bisher gesammelten Müll dazu gelegt.

Um diese Menge und auch den zuvor gesammelten Müll nach Neuhausen transportieren zu können, hätte ich wahrscheinlich drei Mal fahren müssen. Das war mir zu viel. Ich rief beim Bauhof an und fragte, ob man das abholen könne und ob ich den bisher gesammelten Müll auch dazu stellen könnte. Ja, das sei kein Problem. Ich fragte weiter, ob jemand innerhalb der nächsten Zeit das abholen würde oder später. Heute, hieß es, in der nächsten Stunde. Ich bat dann auch noch um neue Müllsäcke, da ich nur noch einen dabei hatte und Zuhause der Vorrat auch zur Neige geht.

Ich packte alles zusammen und wartete.

Nach circa 15 Minuten kam jemand von der Gemeinde Neuhausen und nahm alles mit.

Ich bekam wieder eine ganze Rolle der 120 l Mülltüten und dazu, mit Grüßen vom Chef, einen Müllgreifer. Einen von den guten, bei denen zwar irgendwann die Feder bricht, aber die man gut nutzen kann. Wenn ich ohne Anhänger unterwegs bin, nehme ich den lieber mit als den neuen und größeren.

Dann sammelte ich weiter. Einen Müllsack habe ich voll bekommen. Dann war es auch Zeit, nach Neuhausen zu kommen, bevor der Bauhof zumachte.

Das hier hatte ich stehen lassen, da mir das zu schwer war. Ich habe es auch nicht in die Statistik einberechnet. Der Standfuß eines Schirms, vermutlich mit Beton drin, eine Autoradkappe und eine Steinplatte.

An einer Stelle lag auch wieder vermutlich Bauschutt; da werde ich der Gemeinde auch noch Bescheid geben.

Auf dem Weg nach Neuhausen ist dieses Foto entstanden.

Und damit kam ich dann beim Bauhof in Neuhausen noch rechtzeitig an.

Ergebnis dieser Aktion:

  • 45,50 kg Müll