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Wieder hinten ohne…

Ich bin wieder ohne Abstandshalter unterwegs. Der Hauptgrund für den Abstandshalter waren die ganz wenigen geistigen Tiefflieger, die davon überzeugt waren, dass man mit 30 cm oder weniger Abstand einen Radfahrenden überholen kann, und die genau wussten, dass sie nichts zu befürchten hatten.

Das war vor der StVO-Novelle und es lag daran, dass der Mindestabstand früher im Gesetz nicht definiert war, sondern nur als „ausreichend“ bezeichnet wurde.

In der neuen StVO, die seit dem 28.4.2020 gilt, steht nun ein genauer Wert drin, innerorts 1,5 Meter und außerorts 2 Meter beim Überholen von Fahrradfahrenden.

Deshalb gibt es jetzt kein „hat doch gereicht“ mehr seitens der Polizei oder der Ordnungsämter. Und das sollten alle geistigen Tiefflieger nach der vielen Medienberichterstattung mittlerweile erfahren und begriffen haben. Und deshalb nehme ich an, dass ich den Abstandshalter in Zukunkft nicht mehr brauchen werde.

Denn für alle anderen Verkehrsteilnehmer war der Abstandshalter (in der Theorie) beim Überholvorgang immer irrelevant; manche haben sich trotzdem darüber aufgeregt und ihn für eine Provokation gehalten.

4 Antworten auf „Wieder hinten ohne…“

Hebi

Hi,
da ich über 40 Jahre lang nur das Fahrrad benutze, überlege ich fast ständig, wie ich mich mit diesem tollen Gerät weiter ohne Schaden und wenig Problemen weiter fortbewegen kann.
Dem Autofahrer ist es wohl egal, welchen Abstand er zu mir hat. Er kann ihn auch überhaupt nicht einschätzen, Hauptsache er kommt zügig an mir vorbei.
Deshalb montierte ich zuallererst an mein Rad einen großen Mopedspiegel, der mir schon mehrfach das Leben gerettet hat.
Seit einiger Zeit halte ich mir die Autos mit einer Fliegenklatsche vom Hals, was bis auf wenige Ausnahmen recht gut klappt.
Hier die Beschreibung :
Gelbe oder recht bunte Klatsche kaufen. An diese einen Rückstrahler montierten, während der Fahrt am Lenker halten. Kommt das Auto zu nahe, den Arm mit der Klatsche ausfahren. Der Autofahrer vermutet, du möchtest jetzt abbiegen. Besteht kein Gegenverkehr mehr, Kelle wieder einziehen. Manchmal schlage ich auch zu, wenn sie trotzdem den Abstand nicht einhalten.
Von der Mitte meines Körpers bis zum Fliegenklatschenende messe ich 120 cm. Der lichte Abstand zum Auto beträgt 80 cm – das ist für mich ausreichend.
An dem Lenker befestigte ich einen Stoffsack, der als Köcher dient. Die Klatsche wurde mir erst einmal gestohlen = 1 €.
Ich bin erstaunt, wie diszipliniert die meisten Autofahrer darauf reagieren.

Leute wie sie gehören ganz einfach nur angezeigt und aus dem Verkehr gezogen („Manchmal schlage ich auch zu, …“).
Sie brüsten sich auch noch mit verstöße gegen die StVO!!
Erwarten aber von anderen, dass sie diese einhalten.
Unglaublich!!!
Ich glaube es wird wirklich Zeit, dass man ihre Aussagen mal der Staatsanwaltschaft zuspielt.
Ein Anfangsverdacht ist in jedem Fall gegeben!!

Jetzt, liebes „Fahrradvolk“ und Gutmenschen wisst ihr auch warum man Leute wie Natenom und Herrn Wernery nicht ernst nehmen kann.
Sie sind eine Gefahr für die Allgemeinheit und gehören zumindest von der Strasse verbannt bevor wirklich mal ein schwerer Unfall passiert!!!!

Lieber Herr HM,

Sie haben schon in Ihren vergangenen Kommentaren immer wieder gezeigt, dass Ihnen eine Differenzierung schwer fällt. Ich will Ihnen deshalb helfen.

Der Herbert, der hier schrieb „Manchmal schlage ich auch zu, wenn sie trotzdem den Abstand nicht einhalten.“ und das auf eine Fliegenklatsche aus weichem Kunststoff bezieht – und das mag Sie jetzt überraschen – ist nicht dieselbe Person wie ich.

Potzblitz.

Meine Einstellung zu Gewalt steht hier: https://wiki.natenom.de/verkehr/projekte/radfahrer_faq/keine_gewalt_niemals

Hallo HM,
wie recht Sie haben. Bevor ein Fahrzeug durch eine Fliegenklatsche schwer verletzt wird und dadurch ein fataler Unfall entsteht, sollte präventiv gehandelt werden.
Denken Sie mal darüber nach.
Lassen Sie sich ausreichend Zeit dafür.
Viele Grüße
Manuel

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