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Alltagserlebnisse eines Radfahrenden – #32

Hier die vergangenen Alltagserlebnisse, die ich schon auf Twitter veröffentlicht habe, die aber irgendwann von dort gelöscht werden.

Was hier wohl passiert wäre, wenn oben oben ein Fahrzeug mit Tempo 50 herunter gefahren wäre?

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Trotz nicht einsehbarer Kurve setzt der Fahrer dieses Lkw zum Überholen an und bricht erst kurz hinter mir ab. Später sprach ich ihn an und er hatte nur ein Lächeln übrig.

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Immer sehr unangenehm und beängstigend, wenn man hinter sich plötzlich eine ABS-Bremsung hört. Ist ja nicht so, dass der Fahrer mich nicht schon hunderte Meter weit sehen konnte.

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Dieser Autofahrende überholte mit sehr hoher Geschwindigkeit und trotz Gegenverkehr mit sehr wenig Abstand, irgendwas um die 35 cm.

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Ich war mit diesem Video auf Anraten bei der Polizei und wollte Anzeige wegen Nötigung und Gefährdung im Straßenverkehr stellen. Der Polizist verweigerte die Aufnahme einer Anzeige und sagte, Zitat: „Das ist ein ganz normaler Überholvorgang“ und weiter, dass man auf der Landstraße mit 100 km/h überholen dürfe. Nicht einmal eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nahm er auf, er schrieb sich nur alles auf, nahm die CD entgegen und versprach, mich anzurufen, sobald er mit dem Fahrer gesprochen habe. Ein Anruf erfolgte nicht nach der versprochenen Zeit, also rief ich den Beamten an. Er habe die Sache auf dem Schirm, müsse aber noch mit dem Fahrer sprechen und er würde sich dann wieder bei mir melden. Das ist jetzt auch schon wieder etwas her. Mal sehen, ob noch was kommt. Hier der Tweet zum Thema mit ein paar weiteren Informationen.

Dieser Autofahrer hatte den Zwang, mich vor der Kreuzung noch zu überholen, obwohl er rechts abbiegen wollte. Ich fuhr zuvor vor ihm und er konnte mich die ganze Zeit sehen. Danach gestikulierte er wild.

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Hier mal ein Kontrastprogramm zu meinen sonstigen Videos, in denen nur ich als Radfahrer gefährdet werde. Hier wird ein echter Verkehrsteilnehmer gefährdet, einer, der im Auto sitzt. Der macht Lichthupe an, hupt und bremst, weil der Überholende in den Gegenverkehr überholt.

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Und hier ein bekannter Herr, dem ich schon mehrfach begegnet bin. Gehupt hat er hier zum ersten Mal, knapp überholt er dagegen immer, wenn er mir begegnet. Ich sprach ich irgendwann mal darauf an und wollte wissen, ob das Unwissenheit oder Absicht ist. Seine Antwort: „Die ganze Fahrbahn gehört net Ihnen.“

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Drei Überholvorgänge; die ersten beiden sind super, dann kommt das Schreckensmoment. Das Video hat keinen Ton.

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Anmerkung: Das „super“ bezieht sich auf den Abstand zu mir; natürlich dürfen alle drei Fahrzeugfahrenden hier ob der durchgezogenen Linie/Sperrfläche überhaupt nicht überholen. Aber das erwarte ich mittlerweile gar nicht mehr und bin nur für den Abstand der ersten beiden dankbar.

2 Antworten auf „Alltagserlebnisse eines Radfahrenden – #32“

Zu dem letzten Video: Was ist bitte „super“ beim Überholen quer über die Sperrfläche? Die dürfen (genauso wie auch eine durchgezogene Linie) nicht überfahren werden – und das hat in den meisten Fällen auch einen guten Grund. Im Zweifelsfall muss man eben ein kurzes Stück (im Video grob geschätzt vielleicht 50-100m bis zum Ende der durchgezogenen Linie) hinterherfahren und erst dann überholen.

Du hast natürlich Recht, das ist nicht super aus Sicht der Einhaltung der StVO. Ich meine hier lediglich super im Sinne des Abstands zu mir. Ich erwarte schon sehr lange nicht mehr, dass Menschen an solchen Stellen nicht überholen und bin wenigstens dankbar für den Abstand.

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