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Verkehr/Mobilität

Alltagserlebnisse eines Radfahrenden #26

Heute (21.6.2019) bin ich mal wieder weit weg von Pforzheim unterwegs.

1 – Ein Autofahrer überholt in einer Rechtskurve bei Gegenverkehr, bergauf und hat auch noch sein Smartphone in der Hand. Ich rufe Abstand, er schaut zurück und zeigt mir seinen Mittelfinger.

2 – Ich bereue, dass ich der Radrouten-Beschilderung gefolgt bin, um von Rutesheim nach Renningen zu kommen, statt die Landstraße zu nehmen, auf der es sogar einen begleitenden Radweg gibt. Stattdessen bin ich umständlich durch den Wald mit mehreren steilen Steigungen geführt worden. Teilweise ist die Beschilderung nicht eindeutig und an manchen Gabelungen fehlt sie komplett. Ich entscheide mich schließlich mit OsmAnd für eine Abkürzung zur Landstraße und komme an einem Punkt mitten in einer lang gezogenen Kurve heraus, wo man kaum den Verkehr einsehen kann und wo man 100 km/h fährt. Nicht schön.

3 – In Renningen angekommen bin ich überrascht von der Fahrradinfrastruktur, wie z. B. rote Radfurten an Kreuzungen. An einer der Straßen gibt es einen begleitenden Radweg, der aber leider mitten auf der Straße endet. Alle Einbahnstraßen, die ich sehe, sind für Radfahrende in Gegenrichtung freigegeben. Und die Hauptstraße ist durchgehend auf Tempo 30 beschränkt. Sehr angenehm zu fahren.

4 – Ein Autofahrer mit Anhänger nimmt mir die Vorfahrt, soll der Radfahrer doch bremsen.

(Direktlink)

Später am Abend bin ich dann endlich mal wieder bei der Demo für den Bau eines Radwegs zwischen Perouse und Malmsheim. Die Hintergründe dafür gibt es in diesem Blogbeitrag. 14 Radfahrende sind dieses Mal dabei.

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