Alltagserlebnisse eines Radfahrenden #0 – Worum es geht

Fahrradfahren ist schön, es macht Spaß, ist sehr gesund und man erlebt täglich viele schöne Momente.

Doch es gibt auch viele Situationen, die einen am gesunden Menschenverstand zweifeln lassen. Und solche Situationen, in denen man als Radfahrender z. B. wegen eines Zeitvorteils von unter zehn Sekunden von Autofahrenden bedrängt oder sogar in Lebensgefahr gebracht wird. Diese Situationen zehren an der eigenen Motivation, auch weiterhin Fahrrad fahren zu wollen.

Meist sind diese Situationen schnell vergessen, manchmal sind es aber auch zu viele auf einmal, als dass man damit gelassen umgehen könnte. Wenn ich z. B. in nur 15 Minuten auf einer Strecke von wenigen Kilometern insgesamt 27 Mal knapp überholt werde, dann staut sich die Wut innerlich auf. Oder aber jemand verhält sich so gefährdend, dass ich vollgepumpt werde mit Adrenalin und schon im geistigen Auge sehen kann, wie derjenige mich voll erwischt, ich vom Rad falle und sterbe. Dann kann man nicht immer ruhig bleiben und schreit dem einen oder anderen Menschen, der mein Leben aufs Spiel setzt, auch mal etwas hinterher.

Das will ich aber gar nicht, und meistens, wenn ich denjenigen einige Minuten später z. B. auf einem Parkplatz anspreche, bin ich auch wieder ganz entspannt und kann ruhig mit demjenigen sprechen.

Zurück zu den Alltagserlebnissen; da kommt bei mir jeden Tag bei 30 bis 60 km so einiges zusammen und ich muss damit irgendwie klarkommen. Kürzlich habe ich in einem Blog über Fahrrad-Themen gesehen, dass der Blogger über diese Situationen schreibt; fast jeden Tag.

So will ich das auch machen und hoffe, dass mir das dann hilft.

Zum besseren Verständnis einer Situation wird es auch mal ein Video geben, meist aber nur Bilder, wenn überhaupt.

Und wenn ich schöne Situationen erlebe – und auch die gibt es oft – dann will ich dazu hier auch etwas schreiben.

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