Bericht über die Demo am 24. August 2018 für den Radwegbau von Perouse nach Malmsheim

Gestern war ich wieder bei der Demo für den Bau des Radwegs zwischen Perouse und Malmsheim.

Zuvor habe ich in Pforzheim noch Plakate für die nächste CriticalMass in Pforzheim verteilt und mich deshalb etwas mit der Zeit vertan. Deshalb musste ich mit mir maximal möglicher Geschwindigkeit übers Würmtal (leicht bergauf) nach Hausen und dann weiter nach Perouse und Malmsheim, wo die Demo um 18:00 Uhr beginnen sollte. Um ca. 17:55 Uhr bin ich angekommen.

Start in Malmsheim

Da es bewölkt war und zeitweise über den Tag auch geregnet hatte, waren weniger Menschen gekommen als die letzten Male. Trotzdem waren schon in Malmsheim am Bosch-Kreisel etwa 40 Menschen anwesend.

Dazu ein Streifenwagen und auch ein Zivilfahrzeug der Polizei mit aufgesetztem Blaulicht. Der Streifenwagen sicherte uns hinten ab, während das Zivilauto vorfuhr, die beiden Kreisverkehre und die Kreuzung absicherte.

Nach einer kurzen Ansprache des Veranstaltungsleiters (es ist immer eine angemeldete Demonstration) ging es dann los in Richtung Perouse, wo weitere 7 Menschen dazustießen.

Das Bild ist absichtlich unscharf gemacht worden, damit man zwar die Menge der Menschen sieht, nicht aber einzelne Personen erkennt.

Gegenrede und der angebliche „Radweg“

In Perouse meldete sich ein Herr und rief in die Menge, dass er mit dieser Demo nicht einverstanden sei. Es gebe bereits einen Radweg zwischen den beiden Orten und er empfände einen weiteren Radweg als Verschwendung von Steuermitteln.

Richtig ist: Es gibt einen Waldweg, der ist aber kein offizieller Radweg sondern nur eine ausgeschilderte Radroute. Er ist jedoch mit Splitt ausgelegt, kann deshalb im Winter nicht geräumt werden. Es gibt Teilstücke, die sehr steil sind, die nur traininerte Menschen fahren können. An einer Stelle ist der Weg ziemlich eng und bei Gegenverkehr gefährlich. Und noch einige Gründe mehr.

Oder in kurz: Für Radfahrende jenseits vom Mountainbike (MTB) völlig ungeeignet.

Ich habe vor wenigen Wochen ein Video gemacht, in dem man diesen Waldweg erleben kann und auch die Gründe etwas detaillierter aufgeführt, weshalb er als „Radweg“ nicht tauglich ist. Dazu wird es in Kürze einen Blogbeitrag geben.

Zurück nach Malmsheim

Auf dem Rückweg nach Malmsheim habe ich 47 Teilnehmer gezählt. Genauso viele Teilnehmer wie bei der Fahrt letzte Woche, bei der ich nicht dabei sein konnte, weil es Bereiche mit starken Gewittern gab, die ich hätte durchfahren müssen.

Ende

Zurück am Bosch-Kreisel wurde die Demo offziell für beendet erklärt und die Malmsheimer fuhren zurück nach Hause. Da wir trotzdem noch über 15 Personen waren, die zurück nach Perouse fahren wollten, blieb uns die polizeiliche Begleitung erhalten; jedoch nicht im Rahmen einer Demonstration sondern wegen des geschlossenen Verbands.

In Perouse angekommen bedankte sich der Veranstalter bei der Polizei und dann fuhr jeder seines Weges und ich nach Hause.

Kettenöl schnorren

Ich habe dann noch bei einem Perouser etwas Kettenöl geschnorrt, weil meine Fahrradkette schon ziemlich trocken lief und unangenehme Geräusche machte. Danke dafür :)

Heimweg

Der Heimweg war beschwerlich, schließlich hatte ich Volldampf gegeben bei der Fahrt nach Malmsheim von Pforzheim aus und war ziemlich erschöpft.

Auf der gesperrten Landstraße zwischen Hausen und Lehningen konnte ich eine Pause machen.

Mein Tagesfazit

  • 80,29km
  • 4h 24min reine Fahrzeit
  • 18,2km/h Durchschnittsgeschwindigkeit
  • 752 Höhenmeter

Meine Beine schmerzen immer noch.

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