Anleitung zur Installation von MuMo (Mumble Moderator)

MuMo – Mumble Moderator – ist ein Framework, welches sich um die Kommunikation zwischen Ice und einem Mumble-Server kümmert und einem sehr einfach die Möglichkeit gibt, Plugins/Module zu entwickeln um die Funktionalität von eines Mumble-Servers (Murmur) zu erweitern. Man kann sich an bestimmte Ereignisse wie z.B. „userConnected“ anhängen und kann dann dem Benutzer eine Nachricht zukommen lassen.

MuMo wird entwickelt von einem der Hauptentwickler von Mumble, Stefan ‚hacst‘ Hacker.

Es werden bereits Module mitgeliefert, um den Benutzer nach einer einstellbaren Zeit der Untätigkeit in einen AFK-Kanal zu verschieben oder mittels !seen Username eine Info zu erhalten, wann derjenige Benutzer das letzte Mal auf dem Server war.

Im Wiki gibt es auch noch ein paar andere Module, wie z.B. Antirecord, welches Benutzer stumm und taub stellt wenn sie aufnehmen oder DeafToAFK, welches nur Benutzer in den AFK-Kanal verschiebt, wenn sie sich stumm und taub gestellt haben: https://wiki.natenom.de/mumble/tools/mumo/module.

Es ist wirklich sehr einfach mit ein paar Python-Kenntnissen solche Module zu schreiben; und es macht Spass.

Einzig die Verwendung von Kontextmenüs (rechtsklick auf einen Benutzer oder Kanal) ist noch nicht in MuMo implementiert; doch stattdessen kann man über den Textchat Befehle an den Server senden, wie beim !seen Modul.

Die Installation von MuMo ist etwas tricky, deshalb gibt es hier eine Installationsanleitung für das aktuelle Debian Squeeze; andere Distris werden wohl etwas andere Bezeichnungen der Pakete haben; aber ab dem Punkt „MuMo holen“ sollte alles gleich sein.

Hier die Installations-Anleitung: https://wiki.natenom.de/mumble/tools/mumo/mumo-installation.

Man braucht natürlich auch noch einen laufenden Mumble-Server, am besten die Version 1.2.3; dafür sollte es genügend Dokumentation geben.
Will man jedoch Module verwenden, die auf Befehle über den Textchat von Mumble reagieren, wie z.B. „!seen“ des gleichnamigen Moduls, so braucht man einen Mumble-Server in der Version 1.2.4, da erst hier das neue Callback userTextMessage implementiert wurde.

Wenn MuMo läuft, ist die aktuelle und gut dokumentierte Murmur.ice sehr hilfreich; sie enthält Informationen über die Struktur der Daten, die man in MuMo verarbeiten kann.

Viel Spass beim Programmieren :)

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5 Gedanken zu „Anleitung zur Installation von MuMo (Mumble Moderator)“

  1. Lief bis vor Kurzem super auf meinem Alten server und nun starte ich meinen mumo per

    ~/mumo $ python mumo.py -a -i mumo.ini

    und er läuft…

    Starte ich ihn als per

    ~/mumo $ python mumo.py -d -i mumo.ini

    keine Reaktion

    Auszug aus meinem log

    Traceback (most recent call last):
    File „mumo.py“, line 535, in
    context.__enter__()
    File „/usr/lib/pymodules/python2.7/daemon/daemon.py“, line 352, in __enter__
    self.open()
    File „/usr/lib/pymodules/python2.7/daemon/daemon.py“, line 344, in open
    self.pidfile.__enter__()
    File „/usr/lib/pymodules/python2.7/lockfile.py“, line 223, in __enter__
    self.acquire()
    File „/usr/lib/pymodules/python2.7/daemon/pidlockfile.py“, line 109, in acquire
    super(TimeoutPIDLockFile, self).acquire(timeout, *args, **kwargs)
    File „/usr/lib/pymodules/python2.7/daemon/pidlockfile.py“, line 59, in acquire
    super(PIDLockFile, self).acquire(*args, **kwargs)
    File „/usr/lib/pymodules/python2.7/lockfile.py“, line 261, in acquire
    raise LockTimeout
    lockfile.LockTimeout

  2. Ich habe es wie folgt gelöst

    Und zwar starte ich über /etc/init.d/mumo

    Und habe dort nach der Zeile „DAEMON_OPTS=“$WORKDIR/mumo.py –daemon –ini $INIFILE““

    Einfach

    rm $WORKDIR/mumo.pid.lock

    eigefügt

    So wird definitiv die „mumo.pid.lock“ gelöscht

    1. So gehts natürlich auch, nur wird damit die Prüfung, falls es wirklich noch läuft, übergangen. Wenn ich das richtig verstehe, würde jeder Aufruf des Scripts die Datei löschen und letztlich könntest du damit MuMo mehrere Male starten.

      Notitz an mich: Kommentare im Wiki erlauben.

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