Tschüss Pulseaudio …

Nach einigem hin und her habe ich nun doch Pulseaudio komplett aus meinem System getilgt nachdem ich es mehrere Jahre verwendet hatte. Man hat zwar viele Annehmlichkeiten mit Pulse wie z.B. das Umschalten eines Streams auf andere Soundkarten im laufenden Betrieb, aber das erkauft man sich leider auch mit einer hohen CPU Belastung im Betrieb.


Wenn man dann in powertop sieht, dass die CPU 600 mal pro Sekunde aufwacht und Pulseaudio für ca. 50% dieser „Aufwachungen“ verantwortlich ist, dann überlegt man sich ob man das wirklich braucht.

Jetzt ist es weg und Mumble z.B. braucht statt 5-7% der CPU (Pulseaudio) gerade mal noch 1-4% mit ALSA direkt und die Latenz ist auch geringer :)

Einige Dinge die man von Pulseaudio kennt – mehrere Programme die gleichzeitig auf das Mikrofon zugreifen – lassen sich etwas umständlicher auch mit ALSA erledigen, darum will ich mich noch kümmern.

Auf meinem Rechner wird jedenfalls nie wieder Pulseaudio installiert; OSS4 will ich noch ausprobieren …

2 Gedanken zu „Tschüss Pulseaudio …“

  1. PulseAudio ist grausam ;). Netter Ansatz mit miesen Nebenwirkungen und zumeist schlecht intigriert in den Distributionen. Abgesehen davon ist die Sound-Qualität nicht gerade was für gute Ohren. Man kann das zwar ändern – das führt dennoch zum zu keiner Merklich besseren Qualität. Deswegen habe ich es mal mit OSS4 versucht.

    Was soll ich sagen, die Qualität ist viel viel besser als mit ALSA. Sowohl meine Xonar D2X sowie der OnBoard HD-Audio Chip hören sich merklich besser an. Zusätzlich mach OSS4 auch Software-Mixing – wenn gewünscht. Und hier lag die CPU-Last bei mir <1% während Pulse mal eben 4-25% verbrauchte (da half auch kein Realtime und co).

    Vielleicht eine Alternative die du dir mal anschauen solltest.

  2. OSS4 kann ich nur empfehlen.
    Wenn man komische Hintergrundgeräusche hört, einfach mit ossxmix „input-mix“ muten.

    Sry, hab vorhin beim falschen Beitrag meinen Kommentar gepostet.

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