Endlich einen schönen Desktop gefunden: LXDE :)

Wieso was neues?
Weil KDE SC suckt… und zwar beim Speicherverbrauch:

  • krunner 44 MB – um mittels ALT+F2 eine Anwendung zu starten.
  • plasma-desktop 175 MB – um zwei Folder-Views und ein Panel anzuzeigen.
  • nepomuksearch 14 MB – obwohl es deaktiviert ist und inaktiv bleibt.
  • … und einige andere kleine Dienste mehr die ich nicht benötige.

Ich verwende gerne einige KDE Programme, aber alles drum herum verbraucht einfach unnötig Ressourcen.

LXDE:
Nach einigen Versuchen mit anderen Desktop-Managern und Fenster-Managern habe ich heute genau das richtige gefunden… LXDE.


Als Fenster-Manager verwendet es Openbox, das auch in der Lage ist über Fenster-Regeln verschiedene Applikationen direkt beim Start auf verschiedene virtuelle Desktops zu setzen; wie das genau funktioniert wird hier beschrieben: http://openbox.org/wiki/Help:Applications.

Was besonders gefällt/gebraucht wird

  • Das Panel sieht auch gut aus, wenn man es links/rechts positioniert, u.a. werden die Fenstertitel auch angezeigt und das Panel wird einfach etwas breiter.
  • Der Fenstermanager (Openbox) kann die Dekoration eines Fensters entfernen.
  • Der Dateibrowser pcmanfm kommt auch mit SFTP klar und vielen anderen Dingen die man von nautilus kennt; wobei ich trotzdem lieber Dolphin nutze.
  • Es ist verdammt schlank und verdammt schnell. Nach dem Anmelden ist nach ca. EINER Sekunde der Desktop fertig geladen :D (ohne die Anwendungen im Autostart).
  • Die gesamte Konfiguration liegt in einer verständlichen XML Datei vor.

Alt+F2:
Der „Ausführen“-Dialog ist leider nur sehr rudimentär, dehalb habe ich ihn durch grun ersetzt der eine Autovervollständigung und eine History hat. Die Fensterdekoration wurde natürlich noch mittels Fenster-Regeln in Openbox entfernt.

Trotzdem noch KDE-Anwendungen…
KDE Anwendungen kann man natürlich weiterhin verwenden ohne den ganzen Wust wie Plasma laden zu müssen.

Bug…
Es gibt leider einen Bug in lxinput (nur auf meinem System?) – welches sich um Tastatur und Maus kümmert – durch den die Einstellungen nicht gespeichert werden.
Im Fall der Mausbeschleunigung kann man das im .xinitrc Script mittels xset erledigen, nachdem lxde fertig geladen wurde (die Idee mit xset kam von Smarty).

/usr/bin/sleep 10 && xset m 1 1 &
exec /usr/bin/startlxde

Als Login-Manager bietet sich für solch eine schlanke Lösung slim an.

Die Zeile wird im Hintergrund ausgeführt damit lxde starten kann und wartet 10 Sekunden bis es mittels xset die Einstellung setzt.
Ohne die „Pause“ würde lxde die Einstellungen direkt wieder überschreiben.

Ergebnis:
Perfekt.

Der kleine 2 Pixel Strich links ist die automatisch ausgeblendete „Startleiste“.

Ähnliche Themen...