Alltagserlebnisse eines Radfahrenden #12

Anmerkung: Ich war seit den Alltagserlebnissen #11 zweimal unterwegs, das letzte Mal unterschlage ich aber bewusst, da es ziemlich bescheiden war. Auf ca. 50km gab es ~40 unschöne Situationen und ich verzichte darauf, all diese zu dokumentieren. Heute war es insgesamt weniger anstrengend.

Anmerkung 2: Ich bin dieses Mal ziemlich weit rechts gefahren und hatte rechts vom Lenker teilweise direkt die Straßenmarkierung. Und trotzdem habe ich „fahren sie rechts“ gehört. Aus meiner Sicht wollen manche Autofahrende, dass ich so weit rechts fahre, damit sie mich ohne zu Lenken und zu bremsen überholen können, auch bei Gegenverkehr.

Los geht es um 15:13 bei ca. 5°C. Die Straße ist teilweise nass, aber es regnet nicht. Schönes Fahrradwetter halt.

15:17 – Zwei Kleinbusse überholen knapp bei freier Gegenfahrbahn.

15:36 – Die Sonne steht tief über dem Horizont und die daraus resultierenden Farben sind schön anzusehen.

15:37 – Bei Tempo 40 fällt vorne etwas von meinem Rad auf die Straße. Ich bekomme einen Schreck; hinter mir ist niemand und so kann ich abbremsen. Mir fällt nichts auf, was mir fehlen könnte. Ich fahre ca. zweihundert Meter zurück und sehe, dass da ein Katzenauge auf der Straße liegt. Das kommende Auto fährt drüber und das Katzenauge zerspringt in viele Teile, die aber am Straßenrand zum Liegen kommen.

Ein Video davon gibt es hier.

Bei der nächsten Fahrt in die Stadt werde ich mir einen Ersatz kaufen.

15:40 – Kurz vor einer Kurve überholt mich ein Autofahrender extrem knapp und ich bekomme einen großen Schreck.

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Fahrradhelm mit Visier – angenehmer für Brillenträger

Wer auf eine Brille angewiesen ist, der hat es schwer beim Radfahren – zumindest ein bisschen mehr als ohne.

Bei Regen oder Schnee erkennt man irgendwann nicht mehr allzu viel von der Straße und zwischendurch abwischen funktioniert bei einer Brille auch nicht sonderlich gut.

Ich habe früher nicht nachvollziehen können, wieso jemand einen Helm mit Visier trägt. Dann traf ich so einen Menschen und fragte ihn nach den Gründen. Er war selbst Brillenträger und erzählte mir, wie angenehm es bei Regen sei. Man könne über das Visier während der Fahrt einfach drüber wischen und hätte wieder freie Sicht. Und bei Kälte sei es auch praktisch, da der kalte Wind nicht so sehr durchs ganze Gesicht fährt.

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Gutenberg Editor für WordPress – Volle Breite nutzen, die auch im Theme verwendet wird

Der neue Gutenberg-Editor in WordPress 5.0 hat beim Bearbeiten von Beiträgen den Nachteil, dass eine fixe Breite für den Beitrag eingestellt ist.

Um die Breite an die des tatsächlich im Blog verwendeten Themes anzupassen, muss man ein paar Dinge anpassen.

Welche genau das sind, kann man hier nachlesen.

Wie man anhand von Videos und etwas Mathematik den Überholabstand ableiten kann

Ich lade hier im Blog immer wieder Bilder von Überholabständen hoch. Manchmal möchte ich wissen, wieviel oder meist wie wenig Abstand jemand auf einem bestimmten Bild zu mir gehalten hat.

Wie sich herausgestellt hat, ist dies relativ einfach zu bewerkstelligen, sofern man eine Bezugsgröße hat, z. B. die Breite der Straße oder der Fahrspur.

@mac_mario auf Mastodon hat dies zuerst auf Mastodon demonstriert und wenig später eine Anleitung in seinem Wiki veröffentlicht, die den Weg der Berechnung beschreibt. Die Anleitung gibt es unter http://wiki.fricklers.org/doku.php/abstand. Vielen Dank dafür.

Ein Beispiel

Eines der Bilder ist dieses hier.

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Linkdump #25

Alltagserlebnisse eines Radfahrenden #11

Los geht es heute erst um 17:33 Uhr, früher ging es mal wieder nicht; bei ca. 6°C und Dauerregen.

17:36 – Autofahrender überholt knapp trotz freier Gegenspur.

17:40 – Kurz zum Bäcker.

17:54 – Freie Gegenspur, gerade Straße, knapp überholt worden.

17:55 – Kurz vor der Kurve mit wenig Abstand überholt worden.

18:01 – Auf der Spur rechts von mir an der roten Ampel spielt eine Dame mit ihrem Smartphone. Ich rufe ihr zu und kippe fast nach rechts um, weil ich vergessen habe, mich auszuklicken.

Ich bin jetzt mitten in der Stadt und die Straßen sind ziemlich voll. Da es kalt ist, steigt mir der angenehme Duft der Abgase in die Nase, ungefiltert und frisch. Das ist immer wieder herrlich.

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Ein Bericht über die Critical Mass November in Pforzheim

Trotz Dauerregen den ganzen Tag und um die 6°C kamen doch 35 Radfahrende zur Critical Mass in Pforzheim zum Waisenhausplatz. Etwa eine 45 Minuten vor dem Start hörte es auf zu regnen. Ein paar Fahrräder waren wieder mit schönen Lichtern verziert.

Auch waren Menschen vom Pforzheimer Kurier und von der Pforzheimer Zeitung dabei, um zu berichten. Die Dame vom Pforzheimer Kurier fuhr auch einen Teil der Strecke mit ihrem Fahrrad mit.

Es wurden einige Bilder vor dem Start auf dem Waisenhausplatz gemacht und auch später während der Fahrt in der Leopoldstraße.

Die Strecke

Um 19:12 Uhr fuhren wir los in Richtung Schloßberg, dann über die Östliche Karl-Friedrich-Straße zur Parkstraße und zurück auf dem Altstädter Kirchenweg. Dann weiter die Zerrener Straße entlang zur Leopoldstraße und dann über den Leopoldplatz. Danach weiter die Westliche Karl-Friedrich-Straße entlang, wo ein ungeduldiger Autofahrender hinter dem Verband mehrfach hupte.

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